Sommer / Herbst / Winter 2010


So, 26. September 2010
So, 24. Oktober 2010
20.30 Uhr / Einlass: 20.00 Uhr

die WendeJacken

Improtheater

Protagonisten:
Norman B. Graue
Ruben Hagspiel
Nadine Schneider
Julia Hartung
Jasmin Taghanli
Thomas Wölfle




Jede Vorstellung ist anders und immer eine Uraufführung. Keiner, weder die Zuschauer, noch die SpielerInnen, wissen wie die spontan begonnene Geschichte enden wird, wohin der erste Gedanke sie führt. So bleibt alles offen, ungeplant, nie langweilig. Szenen voll Spontaneität, Komik, Phantasie, mit überraschenden Wendungen und skurrilen Figuren entstehen live vor den Augen des Publikums. Das bestimmt per Zuruf die Geschichten: Ob es nun ein Comic oder eine Reality-Show wird oder gar beides, ob es zum Lachen, zum Weinen, zum Beklatschen oder zum Ausbuhen ermutigt, wird sich erst am Ende der Szenen zeigen. Improtheater ermöglicht dem Zuschauer das Dabeisein und aktives Mitmachen. Eine Theaterkultur, die die Phantasie anregt.

Info auch unter: www.die-wendejacken.de


Mi, 01. und Do, 02. Dezember 2010
Sa, 04. Dezember 2010
20.30 Uhr / Einlass: 20.00 Uhr

THEATERSPIELER at WEB.DE
präsentiert
Geschlossene Gesellschaft
J.P. Sartre

Es spielen:
Anna Böhm - Ines
Jutta Hatzold - Estelle
Walter Gelmini - Garcin

Die Spielerinnen und Spieler, normalerweise in 3 verschiedenen Bühnen beheimatet, haben sich speziell für dieses Projekt zusammengefunden.

Künstlerische Beratung: Barbara Weinzierl



Das Stück
Ein Raum, ein Kellner, drei Personen und die Ewigkeit.
Obwohl ein Klassiker des Theaters, ist J.-P. Sartre´s Stück – GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT - auch heute top aktuell. Täglich beherrschen Meldungen über Betrug, Unehrlichkeit, Egoismus, Rücksichtslosigkeit und Mord die Schlagzeilen. Werden die Verantwortlichen damit konfrontiert, bauen Sie Fassaden auf und sehen sich selbst als Produkt der Umstände.

Drei Menschen, scheinbar zufällig ausgewählt, treffen sich nach ihrem Tod in der Hölle. Ein Kellner bringt sie in ein fast leeres Zimmer, 3 Sitzgelegenheiten und eine Bronzefigur. Dort überlässt er sie sich selbst. Zusammen - auf ewig.

Es braucht keine Pfähle, keine Folterinstrumente und auch keinen Folterknecht. Aber was ist dann so quälend? Man ist ja schließlich in der Hölle gelandet und soll für seine zu Lebzeiten begangenen Taten büßen. In genialer Weise und nicht ohne Ironie, lässt J.-P. Sartre seine Protagonisten und auch den Zuschauer erleben und begreifen was die Hölle wirklich ist.

Bühnenbild
Der Bühnenraum wird nur durch 3 weiße Würfel einen Sockel mit einer Bronzefigur und einer weißen Stellwand gestaltet. Nur die Kleider der handelnden Personen zeigen, dass sie aus einer konkreten Zeit kommen und gedanklich auch noch darin verhaftet sind. Absurd ist in dieser Umgebung die Überlegung - passt die Farbe des Kleids zum Sofa, ist das Make-up schief. Deutlich wird durch das einfache Bühnenbild unterstrichen, dass hier nur noch die nackte Wahrheit zählt und alle Fassaden auf Dauer keinen Bestand haben können und abbröckeln müssen.